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FAQs – Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen –
FAQs
Helfer Hörsysteme informiert Sie hier über den Weg zu Ihrem Hörgerät, Finanzierung, Wartung und Reinigung.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren:
Zentrale Wurzen, Jacobsgasse 17, 04808 Wurzen | Telefon: 03425-852286 | E-Mail-Adresse: info[a]helfer-hoersysteme.de

Hören

Wir hören, wenn Schallwellen durch die Luft an unser Trommelfell übertragen werden. Von dort gelangen sie in unser Mittelohr und weiter ins Innenohr, wo sie in elektrische Impulse umgewandelt werden. Diese werden wiederum über den Hörnerv an das Hörzentrum im Gehirn geleitet. Unsere Ohren können nicht ausgeschaltet werden und leiten daher laufend Höreindrücke an das Gehirn weiter.

Man hört seine eigene Stimme anders, weil man sie nicht über den äußeren Gehörgang hört, sondern über das Mittelohr. Das kommt daher, weil der Klang nicht über Schallwellen mit der sogenannten Luftleitung wahrgenommen wird, sondern über die Knochenleitung im Schädel. Dadurch klingt die Stimme dann für einen selbst meist etwas tiefer, als sie eigentlich ist. Wie sehr das Mittelohr an unserer eigenen Stimmwahrnehmung beteiligt ist, kann man ermessen, wenn man eine Entzündung im Mittelohr hat: Dann hört man seine eigene Stimme nämlich nur noch ganz gedämpft.

Blinde Menschen haben ein geschärftes Hörvermögen. Denn sie haben gelernt, ihr Gehör effizienter zu nutzen. Die Blinden können Sprachsignale schneller verarbeiten und Schallquellen besser orten. Das menschliche Gehirn gleicht das fehlende Sehvermögen durch seine enorme Anpassungsfähigkeit wieder aus. Einerseits arbeiten die Hörareale des Gehirns bei blinden Menschen schneller und präziser. Andererseits werden die Regionen der Gehirnbereiche, die bei den Sehenden die Sehinformation auswerten, für das Hören mitgenutzt. Auch nach einer späten Erblindung kann sich das menschliche Gehirn noch an den Verlust des Augenlichtes anpassen.

Da bei den meisten Menschen eine Hörschwäche ein schleichender Prozess ist, merken viele gar nicht, dass ihnen etwas fehlt. Jedoch gibt es ein paar Anzeichen an denen Sie erkennen, ob möglicherweise ein Verlust Ihres Hörvermögens vorliegt:

  • Empfinden Sie das Hören in Gesellschaft als anstrengend oder schalten Sie sogar nach kurzer Zeit ab?
  • Weisen Sie Familienmitglieder und Bekannte darauf hin, dass sie das Gefühl haben Sie hören nicht mehr optimal?
  • Reden Sie lauter als früher?
  • Stellen Sie den Fernseher so laut, dass sich Familienmitglieder oder die Nachbarn beklagen?
  • Haben Sie das Gefühl, dass in Ihrem Umfeld alle nuscheln?

Sollten Sie einen oder sogar mehrere Punkte mit “ja” beantworten, dann könnte es sein, dass Ihr Gehör nachgelassen hat. Eine eindeutige Klärung bringt Ihnen ein Hörtest. Diesen können Sie bei uns in einer unserer Standorte durchführen lassen oder bei Ihrem Ohrenarzt.

Sie sollten stets darauf achten, ob Ihr Kind der Hörsituation entsprechend auf ein Geräusch reagiert. Eine ausbleibende Reaktion kann auf eine Hörminderung hindeuten. In einigen Fällen ist es schwierig, leichte Formen der Hörminderung, wie z. B. eine Hörminderung auf nur einem Ohr, zu erkennen. Denken Sie immer daran, dass die Hör- und Lernfähigkeit des Kindes schon durch eine leichte Hörminderung beeinträchtigt werden kann. Bei einem Schulkind kann schon ein leichtgradiger Hörverlust dazu führen, dass es dem Unterricht nicht folgen kann und verhaltensauffällig wird.

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind einen Hörverlust hat, besuchen Sie sofort Ihren Kinderarzt oder einen Ohrenarzt. Wir sind auch auf das Testen und Behandeln von Kindern mit Hörverlust spezialisiert. Fast alle großen sechs Hörgeräte-Hersteller bieten spezielle Hörhilfen für Kinder an, die auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Meist handelt es sich hierbei um bunte, beinahe spielerisch anmutende Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte.

Ein Hörgerät braucht derjenige, der nicht mehr gut genug hören kann, also einen Hörverlust hat. Dieser kommt oftmals schleichend und bleibt lange Zeit unentdeckt. In vielen Fällen sind es auch zunächst die Angehörigen, die bemerken, dass Ihr Gegenüber schlecht hört und gar nicht der Betroffene selbst. Dennoch ist es sehr wichtig, einen Hörverlust rechtzeitig zu behandeln, um zu vermeiden, dass das Gehirn viele Töne und deren Bedeutung verlernt.

Hörtest

Um Leistungen der Krankenkasse wie z. B. die anteilige Finanzierung eines Hörgeräts in Anspruch zu nehmen, ist eine Verordnung vom Ohrenarzt notwendig. Wenn Sie nur Ihr Gehör überprüfen lassen möchten, ist kein Besuch beim Ohrenarzt nötig.

Es ist sinnvoll einen Beratungstermin in einer unserer Standorte zu vereinbaren, damit es nicht zu langen Wartezeiten für Sie kommt. Sie können auch einen Online-Hörtest auf unserer Website durchführen, der aber einen Vor-Ort-Termin bei uns oder Ihrem Ohrarzt nicht ersetzen kann.

Für einen ausführlichen und kostenlosen Hörtest und die anschließende Besprechung sollten Sie etwa 20 Minuten einplanen. Eilige finden auch einen Online-Hörtest auf unserer Website. Aber einen Hörtest bei uns oder bei Ihrem Ohrarzt kann dies nicht ersetzen.

Bei uns können Sie eine kostenlosen und unverbindlichen Hörtest in Anspruch nehmen. Gerne beraten wir sie persönlich. Am Tag des Hörtest sollten Sie allerdings nicht erkältet sein, da sich dies negativ auf die Messung auswirken kann.

Krankenkasse

Ohrenärzte verschreiben Hörgeräte, wenn diese medizinisch notwendig sind. Krankenkassen sind dann verpflichtet, anteilig die Kosten zu übernehmen. Eine verordnete Hörhilfe wird mit einem Festbetrag von der Krankenkasse bezuschusst. Kostet ein Hörgerät mehr als der gesetzliche Festbetrag z. B. weil Bluetooth-Funktionen gewünscht werden, müssen Versicherte eine Zuzahlung leisten.

Eine Hörgeräteverordnung ist ein medizinisches Dokument, quasi ein Rezept, welches der Hals-Nasen-Ohren-Arzt nach einem Hörtest ausstellt, sollte ein Hörverlust vorliegen. Die Hörgeräteverordnung ist 6 Monate gültig, dennoch braucht die Krankenkasse das Dokument bereits 28 Tage nach dem Ausstellungsdatum. Sie sollten folglich uns, als Ihren Hörakustiker, zeitnah nach dem Hörtest beim Ohrenarzt aufsuchen, um die Hörgeräteverordnung abzugeben. So bleibt Ihnen auch genug Zeit, die Hörgeräte ausreichend zu testen und das ideale Modell für Sie zu finden.

Die Hörgeräte-Verordnung ist 6 Monate gültig. Einige Krankenkassen benötigen die Anmeldung der Hörgeräte-Versorgung jedoch bis spätestens 28 Tage nach Ausstellung der Verordnung. Nachdem Ihnen der Ohrenarzt eine Hörgeräte-Verordnung ausgestellt hat, sollten Sie deshalb möglichst zeitnah mit der Anpassung eines Hörgerätes beginnen.

Es sind nur diejenigen Hilfsmittel beihilfefähig, die ärztlich verordnet wurden und in der Anlage 11 zu § 25 Absatz 1 und 4 der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) aufgeführt sind. Hierbei sind die Aufwendungen für den Kauf, die Reparatur, den Ersatz und die Unterweisung in den Gebrauch des Hilfsmittels dem Grunde nach beihilfefähig. Auch die Kosten für die Miete eines Hilfsmittels können als beihilfefähig anerkannt werden, sofern die Miete nicht teurer ist als der Kauf. Das betrifft Hörgeräte für Personen ab 15 Jahren einschließlich der Nebenkosten bis zu 1.500 € je Ohr (gegebenenfalls zuzüglich der Aufwendungen für eine medizinisch indizierte notwendige Fernbedienung).

Grundsätzlich ist es möglich, dass Ihre Krankenkasse Zuschüsse zu Ihrem individuellen Hörsystem bewilligt. Wie hoch die Kostenübernahme genau ist, hängt von Ihrer Krankenkasse ab. Gesetzliche Krankenkassen zahlen einen Festbetrag pro Hörsystem, der bei manchen Geräten bereits alle Hörgeräte-Kosten abdeckt. Wir werden Ihnen immer ein zuzahlungsfreies Hörgerät anbieten. Sie müssen dann lediglich den gesetzlichen Eigenanteil leisten. Höherwertige Geräte kosten Sie eine entsprechende Zuzahlung.

Die Voraussetzungen einer Kostenübernahme bei den privaten Krankenkassen sind ähnlich denen der gesetzlichen Krankenkassen. Unterschiede gibt es jedoch bzgl. der Höhe des Betrages der möglichen Kostenübernahme. Der konkrete Betrag richtet sich nach Ihrem individuellen Versicherungstarif. Eine pauschale Kostenübernahme wie bei einer gesetzlichen Krankenkasse gibt es hier nicht. Wir empfehlen Ihnen, zur Klärung Rücksprache mit Ihrer Privatversicherung zu nehmen.

Grundsätzlich gilt: Das jedes vom Hörakustiker angepasste Hörsystem ein Unikat ist, das nach intensiver Bedarfsermittlung und Erstellung Ihres Hörprofils für Sie ausgewählt und eingestellt wird. Somit können wir keine allgemeingültigen Preisangaben machen. Auskunft zur technischen Ausstattungen oder den einzelnen Modellen geben wir gerne. Wir bieten Ihnen stets auch eine zuzahlungsfreie Versorgungsvariante an und informieren Sie über die Kostenübernahmemöglichkeiten durch die Krankenkassen.

Als gesetzlich Versicherter haben Sie im Regelfall nach Ablauf von 6 Jahren Anspruch auf eine neue Hörgeräteversorgung. Unter besonderen Voraussetzungen ggf. auch früher. Auskunft hierüber geben wir Ihnen gerne oder Ihre Krankenkasse. In der privaten Krankenversicherung ist der Zeitraum für eine Wiederversorgung individuell in Ihrem Vertrag geregelt.

Sollten Sie Ihr Hörgerät einmal verlieren, zahlt die gesetzliche Krankenkasse erneut den Festbetrag für das Gerät. Hierfür sind aber eine Bescheinigung vom Fundbüro sowie eine erneute Verordnung vom Ohrenarzt nötig.

Ablauf

Hörgeräte sollten immer bei einem Hörgeräteakustiker gekauft werden. Es handelt sich um medizinische Produkte, die ganz individuell angepasst werden müssen. Nur ausgebildete Hörakustiker können die höchst technischen Geräte so anpassen, sodass keine bleibenden Schäden im Gehör entstehen. Von einem Hörgerätekauf in einem Onlineshop raten wir eindringlich ab. Zumal ein Ohrenarzt die medizinische Notwendigkeit eines Hörsystems bestätigen muss, wenn die Krankenkasse eine Zuzahlung leisten soll.

Ein Hörgerät wird nicht direkt beim ersten Termin gekauft, denn ehe ein Hörgerät optimal eingestellt ist, bedarf es einiger Termine zur Anpassung und Testphasen. Im Schnitt vergehen zwischen dem ersten Termin beim Hörakustiker und dem Kauf etwa 4 Wochen. Je nachdem, wann Sie einen Termin bei Ihrem Ohrenarzt kriegen, kann sich der Kauf-Prozess aber auch noch etwas hinauszögern. Dafür können Sie sich sicher sein, dass Sie am Ende des Kaufprozesses eine Hörhilfe am Ohr haben, die ideal für Sie geeignet ist.

In den ersten 6 Jahren nach dem Erhalt Ihres Hörgeräts sollten sie vierteljährlich zum Service-Check zu uns kommen. So können wir Ihr Gerät regelmäßig warten und kontrollieren. Dazu zählt auch eine professionelle Reinigung Ihrer Hörhilfe, um die Garantie aufrecht erhalten zu können. Einmal im Jahr wird ein Hörtest zur Kontrolle der Hörschwelle durchgeführt. Bei Änderungen können wir Ihre Hörgeräte direkt neu an Ihr Gehör anpassen.

Das ist kein Problem. Sie können einfach einen ersten Termin in einer unserer Standorte vereinbaren.

Die Anschaffung eines Hörgeräts ist oft mit erheblichen Kosten verbunden. Tritt ein selbst verursachter Schaden am Hörgerät auf oder verlieren Sie es, können hohe Folgekosten entstehen. Eine Hörgeräteversicherung hilft Ihnen dieses Risiko zu minimieren und ersetzt die Kosten im Schadensfall zu 100 %. Eine Hörgeräte-Versicherung gibt Ihnen in einem solchen Fall die notwendige Sicherheit, um Ihre Investition zu schützen. Mit der Hörgeräte-Versicherung können folgende Kategorien abgedeckt werden: Wasserschäden, Verlust, Schäden durch Feuer, Diebstahl, Teilschäden am Hörgerät durch einen Unfall oder den unsachgemäßen Austausch der Batterie.

Selbstverständlich können Sie die Hörgeräte ausführlich testen. Um sich für ein Gerät zu entscheiden, können Sie auch verschiedene Hörsysteme ausprobieren und herausfinden, welches Ihren Bedürfnissen am besten gerecht wird.

Wir halten eine Vielzahl moderner Hörgeräte in unseren Standorten bereit. Nach der Erstellung Ihres Hörprofils (Audiogramm und der Ermittlung des Hörbedarfs), stellen wir Ihnen ein Hörgerät ein, welches Sie dann testen können. Abhängig von Ihrer Hörminderung und Ihren individuellen Wünschen und Anforderungen, ist es möglich, dass ein für Sie geeignetes Hörgerät gerade nicht verfügbar ist. In diesem Fall werden wir das Hörgerät schnellstmöglich für Sie besorgen.

Das ist unterschiedlich. Dank unserer Erfahrung empfehlen wir unseren Kunden in der Regel gezielt direkt ein Hörgerät, das optimal zu ihren Bedürfnissen passt. Im Schnitt erreichen unsere Kunden in etwa 28 Tagen den vollen Hörerfolg. Wenn Sie mit Ihrem ersten Testgerät noch nicht zufrieden sind, können Sie weitere Hörgeräte probetragen. Das Hörgeräte-Testen ist für Sie völlig kostenlos. Wenn Sie sich während oder nach der Testphase dazu entscheiden, Ihre Hörgeräte endgültig zu behalten, teilen Sie uns dies einfach mit. Erst dann fallen Kosten für Sie an.

Die Dauer der Anpassung ist unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unser Ziel ist es, die Anpassung für Sie so schnell wie möglich zu realisieren, damit Sie Ihre Hörminderung so früh wie möglich ausgleichen können. Unsere Bestrebung ist es, eine Anpassung in maximal 8 Wochen abzuschließen.

Der Preis einer Hörgeräteanpassung beinhaltet neben dem Hörgerät auch die fachgerechte Anpassung, die regelmäßigen Nachkontrollen und unseren Service. Je nach Ausstattung des Hörsystems können die Kosten variieren. Sie erhalten von uns das Hörsystem, welches Ihren Hörwünschen am besten entspricht. Eine Hörsystemversorgung kann, mit Ausnahme der gesetzlichen Zuzahlung, zuzahlungsfei erfolgen. Die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse übernehmen wir gerne für Sie.

Hörgerät

Ein Hörgerät ist ein Hilfsmittel, welches dem Ausgleich eines Funktionsdefizits des Hörorgans und damit der Verbesserung bis zur Wiederherstellung des Sprachverständnisses und der sozialen Eingliederung Hörgeschädigter dient. Kindern mit Hörminderung soll durch eine Hörgeräteversorgung der Spracherwerb ermöglicht bzw. die Sprachentwicklung gefördert und der Schulbesuch ermöglicht werden. Ferner werden Hörgeräte als Bestandteil einer Tinnitustherapie eingesetzt. Die Wirksamkeit ist hierzu jedoch nicht eindeutig nachgewiesen.

Der Aufbau aller Hörgeräte gestaltet sich im Prinzip gleich. Die Geräte bestehen aus einem oder mehreren Mikrophonen, einem Computerchip als Verstärker und einem Lautsprecher. Jeder einzelne Baustein im Hörgerät ist notwendig, um Menschen wieder zu einem optimalen Hörvermögen und somit zu einer neu erlangten Lebensqualität trotz Schwerhörigkeit zu verhelfen.
Die Funktionsweise des Hörgerätes gestaltet sich wie folgt: das Mikrofon nimmt den Schall der Umgebung auf → dieser Schall wird an einen Mikrochip weitergeleitet und in elektrische Impulse umgewandelt → der Mikrochip verarbeitet ankommende Informationen, filtert Störgeräusche wie Verkehrslärm heraus und verstärkt die wichtigen akustischen Signale → die verstärkten Signale werden vom Lautsprecher wieder in Schall umgewandelt und direkt in den Gehörgang geleitet → der Schall wird vom Innenohr erneut in elektrische Impulse umgewandelt und an das Gehirn weitergeleitet.
Zusätzlich verfügen Hörgeräte höherer Klassen die Möglichkeit zwischen mindestens drei Funktionen auswählen zu können, um unterschiedliche Alltagssituationen abzudecken. Eine Funktion zum Telefonieren, eine für Gespräche in kleinen Gruppen und eine für das optimale Hörvermögen bei Veranstaltungen in großen Sälen (wie einem Konzert oder im Theater). Diese Programme sind mittels Schalter am Gerät je nach Bedarf eigenständig wechselbar.

Die Auswahl des richtigen Hörgeräts ist entscheidend, da es eine wichtige Alltagshilfe darstellt. Außerdem sollten Sie auf Ihre persönliche Gewohnheiten achten wie beim Telefonieren oder Musikhören. Wer oft auf Konzerte geht, sollte beispielsweise ein Hörgerät mit integriertem Musikprogramm wählen, damit die Musik nicht als Störgeräusch herausgefiltert wird. Telefoniert man viel, kann man das Hörgerät auch mit dem Telefon koppeln.

Wir unterscheiden zwischen 4 Hörgeräte-Preisklassen: Nulltarif, Basis, Komfort und Premium. Alle Hörgeräte aus den 4 Klassen garantieren Klang und Sprachklarheit in exzellenter Qualität. Abhängig von den Zusatzfunktionen variieren die Preis. Die Kosten für ein Hörgerät der Premium-Klasse liegen zwischen 1.500 € und 2.500 €. Die Hörgeräte der Komfort-Klasse zwischen 500 € und 1.500 €. Hörgeräte der Basis-Klasse bei 0 € bis 500 €. Handelt es sich um ein Hörgerät zum Nulltarif, zahlen Sie lediglich die Rezeptgebühr von 10 €. Die höher klassigen Hörgeräte haben auch mehr Funktionen.

Moderne Hörgeräte sind heute in jeder Preisklasse klein, hochwertig und leicht. Die Preislage hängt von individuellen Ansprüchen ab. Wer sich mehr Komfort, wie z.B. eine automatische Lautstärkeregelung, wünscht, braucht ein teureres Gerät. Die Anzahl der eingebauten Mikrofone und die Leistungsfähigkeit des Computers im Hörgerät variieren ebenfalls je nach Preisklasse. Billige Angebote aus dem Internet sollten Sie kritisch betrachten. Hörgeschädigte können empfindlich auf hohe Lautstärken reagieren. Die Schwelle bei günstigen Geräten lässt sich nicht immer einstellen, oft werden unkontrolliert Geräusche auf bis zu 120 Dezibel verstärkt, was das Gehör langfristig schädigen kann.

Für Menschen mit Hörminderung gibt es aktuell eine große Auswahl an Hörgeräten mit unterschiedlichen technischen Lösungen, die Ihnen ganz auf Ihre Bedürfnisse angepasst dabei helfen können, ihren Alltag zu meistern. Daher ist für die optimale Versorgung eines Hörverlusts die individuelle Betreuung und Beratung durch einen unserer Hörakustiker unerlässlich. Wir halten für Sie ein stets aktuelles und breites Portfolio unterschiedlicher Hörgeräte bereit. Aufgrund Ihres Hörprofils empfehlen wir Ihnen unterschiedlich geeignete Produkte und finden für nahezu jeden Wunsch, jede Anforderung und jede Anwendung die für Sie beste Lösung.

Wir bieten für jeden Geldbeutel das passende Hörsystem. Alle wichtigen und namhaften Hersteller finden Sie in unseren Standorten. Wir finden für jeden das passende Gerät und haben eine große Auswahl für Ihre individuellen Ansprüche.

Hörgeräte gibt es in den unterschiedlichen Größen und Bauformen. Eine erste Unterscheidung gibt es zwischen HdO- (Hinter-dem-Ohr) und IdO- (In-dem-Ohr) Geräten. Abhängig von Ihrer Hörminderung und Ihren individuellen Wünschen und Anforderungen können bestimmte Geräte für Sie geeignet sein. Eine erste Orientierung gibt Ihnen unser Hörgeräte-Konfigurator. Die genaue Spezifikation des optimalen Hörsystems erarbeiten Sie gemeinsam mit unserem Hörgeräteakustiker.

Es wird zunächst zwischen HdO- (Hinter-dem-Ohr) und IdO- (In-dem-Ohr) Geräten unterschieden. Wie der Name schon sagt wird bei HdO- (Hinter-dem-Ohr) Geräten befindet sie sich hinter bzw. auf dem Ohr. Bei IdO- (In-dem-Ohr) Geräten wird die komplette Technik in einer Schale im Ohr verbaut. Das für Sie geeignete Modell finden wir in einem unverbindlichen Beratungsgespräch in einer unserer Standorte.

Die Telefonspule ermöglicht es Hörgeräte- und CI-Trägern, in vielen Situationen über IndukTion die Sprache besser zu verstehen. IndukTives Hören bedeutet das Übertragen von Sprache über ein elektromagnetisches Feld.

Otoplastiken, auch Ohrpassstücke genannt, sind die direkte Verbindung zwischen Hörgerät und Ohr. Sie werden entweder an den Schallschlauch der HdO- (Hinter-dem-Ohr) Geräte angeschlossen oder fest mit dem Gehäuse von IdO- (In-dem-Ohr) Geräten verbunden und direkt in das Ohr eingesetzt.

Signia (früher Siemens) wurde für die Entwicklung eines binauralen Hörsystems, bei dem beide Hörgeräteseiten drahtlos über Funktechnologie miteinander kommunizieren, mit dem Deutschen Zukunftspreis 2012 ausgezeichnet. Die Würdigung steht symbolisch für die technologische Avantgarde der Branche und unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Entwicklungen im Hörgerätebereich.
Das spiegelt sich auch am Markt wider: Studien zufolge sind gerade die Drahtlos-Technologien im Anwendungsbereich der Hörgeräte ein wesentlicher Grund dafür, dass sich heutzutage zunehmend mehr und vor allem immer öfter auch jüngere Menschen mit Hörproblemen für ein Hörgerät entscheiden. Ein Beispiel ist hierbei das ReSound LiNX Hörgerät, das sich ohne Probleme drahtlos mit dem Handy verbinden und darüber bequem bedienen lässt.

Hörgeschädigte, die nicht mehr ohne Hörgerät telefonieren können, brauchen unbedingt ein Handy, das hörgerätekompatibel ist. Um ganz sicher zu gehen, dass auf keinen Fall Störungen auftreten, sollte man sich beide Geräte genau anschauen. Analoge Hörgeräte sind wesentlich anfälliger für Störgeräusche als digitale. Digitale Hörgeräte sind in der Regel kompatibel mit modernen Seniorenhandys oder Smartphones.

Wie bei vielen technischen Geräten hängt die Lebensdauer stark von der Beanspruchung und der Pflege ab. Hörgeräte sind im Allgemeinen einigen Belastungen ausgesetzt, die sich zwangsläufig bei der täglichen Nutzung ergeben. Das sind im Einzelnen mechanische Belastungen beim Ein- und Aussetzten, thermische Belastungen durch Temperaturschwankungen und chemische Belastungen durch Feuchtigkeit, Schweiß, Staubpartikel etc. Bei guter Pflege und regelmäßiger Wartung durch einen Fachmann halten Hörgeräte normalerweise länger als 6 Jahre. In der Regel haben Sie frühestens nach Ablauf dieser Zeit einen erneuten Anspruch auf Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse.

Die gründliche Unterweisung in den Gebrauch der Hörgeräte ist Teil unserer umfassenden Dienstleistung rund um die Hörgeräte-Versorgung. Sollten Sie aktuelle Fragen haben, besuchen Sie uns gerne in einer unserer Standorte.

Damit eine gute Gewöhnung stattfindet und ein optimales Sprachverstehen möglich wird, sollte das Hörsystem täglich mehrere Stunden getragen werden.

Nachts beim Schlafen oder wenn Sie sich tagsüber ausruhen, sollten Sie das Hörsystem herausnehmen. So kann der Gehörgang belüftet werden.

Grundsätzlich sind Hörgeräte für den Sport geeignet, da sie sehr robust gebaut werden. Dennoch sollte man vorsichtig sein, denn bei den modernen, leichten Geräten merkt man einen Verlust oft nicht direkt. Wasserdichte Hörsysteme kann man sogar beim Schwimmen tragen.

Sogar Schwimmen ist mit einem Hörgerät möglich. Glücklicherweise gehört dieses Problem der Vergangenheit an, denn inzwischen sind wasserresistente und rutschfeste Modelle auf dem Markt, die das Verrutschen beim Sport verhindern. Mittlerweile gibt es sogar Modelle, mit denen das Schwimmen oder ausgiebige Saunagänge wieder möglich gemacht werden, da ihnen Wasser nichts anhaben kann.

Je häufiger Sie Ihr Hörgerät tragen, desto besser. Je öfter Sie auf ein Hörgerät vertrauen und dieses nutzen, desto höher ist die Chance auf einen schnellen und bestmöglichen Hörerfolg. Die kleinen Hightech-Geräte können zwar die zerstörten Sinneshärchen nicht ersetzen, aber das Gehirn aktiv dabei unterstützen den Verlust zu überbrücken. Mit der Zeit „lernt“ dann das Gehirn wieder zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen zu unterscheiden. Außerdem kann sich die „eingeschlafene“ Filterfunktion durch gezieltes Training mit einem Hörgerät wieder entscheidend verbessern. Mit einem modernen Hörgerät können Sie bald wieder die unterschiedlichen Klänge des Lebens voll genießen.

Die Erfahrung zeigt, dass viele Schwerhörige nachts mit abgelegtem Hörgerät besser hören als zu Zeiten, in denen Sie noch kein Hörgerät trugen. Das hat auch einen Grund: Das Gehör ist durch das Hörgerät wieder besser trainiert. In der Hörtherapie wird dieser Trainingseffekt sogar genutzt, als eine Art Krankengymnastik für das Gehör. So kann Schwerhörigen dabei geholfen werden, sich an die neuen Eindrücke durch das Gerät zu gewöhnen.

Vor- / Nachteile

Audibene fungiert als eine Art Vermittlungsdienst zwischen Hörgeräteakustikern und Menschen mit Hörproblemen. Die Beratungsplattform bietet nicht nur ausführliche Informationen zu den verschiedenen Hörgeräte-Herstellern und Modellen, sondern auch eine fachliche Beratung, sowie die Möglichkeit das gewünschte Hörgerät zu kaufen. Die Partner-Akustiker sind geprüfte Meisterbetriebe, die nach der Erstberatung die fachmännische Anpassung der Hörgeräte vor Ort vornehmen. Sie werden als Kunde herstellerunabhängig und neutral beraten und profitieren von günstigen Preisen.

Nein! Wir sind Ihr Audibene™ Partner im Landkreis Leipzig für Hörverlust und Hörgeräte. In vier Standorten versorgen wir Sie mit optimalen Lösungen für Ihre Hörbedürfnisse und bieten Ihnen das Testen der neuesten Hörgeräte vor Ort.

Unser Team aus Hörgeräteakustik-Meistern und erfahrenen Hörakustikern unterstützt Sie dabei, das Hörgerät zu finden, das perfekt zu Ihrer Hörsituation und zu Ihrem Lebensstil passt. Wir garantieren Ihnen die professionelle Anpassung Ihrer Hörgeräte.

Helfer Hörsysteme bietet Ihnen die neuesten Hörgeräte aller führenden Marken an. Durch unsere Zusammenarbeit mit Audibene™ haben Sie Zugriff auf rund 1.000 Hörgeräte am Markt und wir finden so für Ihren Hörverlust und Ihre Lebenssituation die beste Lösung. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Wenn bei Ihnen auf beiden Ohren eine Hörminderung festgestellt wurde, empfiehlt sich grundsätzlich auch eine beidohrige Hörgeräteversorgung. Bei einer altersbedingten oder durch Lärm verursachten Hörstörung sind oftmals beide Ohren gleich stark betroffen. Spricht medizinisch nichts dagegen, wird der Ohrenarzt auch zwei Hörgeräte verordnen.
Das menschliche Hören funktioniert binaural, d.h. es ist angewiesen auf zwei voneinander unabhängige Quellen – rechtes und linkes Ohr. Daher sollten beide Ohren jeweils mit einem Hörgerät versorgt werden. Wichtig ist die beidseitige Hörgeräteversorgung, um aus störenden Umgebungsgeräuschen Sprache herauszufiltern. Daher machen zwei Hörgeräte oft auch dann Sinn, wenn ein Ohr weniger stark von Schwerhörigkeit betroffen ist. Im Straßenverkehr, kann das binaurale Hören unser Leben retten, da wir so wahrnehmen können aus welcher Richtung ein Auto, eine Straßenbahn oder ein Fahrradklingeln kommt. Um ein optimales Hörergebnis zu erzielen, braucht der Mensch beide Ohren. Wenn nur ein Hörgerät getragen wird, kann es passieren, dass das nicht versorgte Ohr das Hören „verlernt“, ähnlich einem nicht trainierten Muskel. Eine spätere Versorgung durch ein Hörgerät ist zwar jederzeit möglich, ist dann aber mit erhöhtem Aufwand verbunden, wenn der gleiche Nutzen wie bei einer frühzeitigen Versorgung erreicht werden soll.

Hörgeräte können einen erheblichen Einfluss auf Ihre Lebensqualität haben, aber dies geschieht nicht über Nacht. Es kann bis zu 6 Monate dauern, bis Sie sich an die wiedergewonnen Klänge gewöhnt haben.

Wenn einmal ein Hörverlust eingetreten ist, bleibt dieser in der Regel bestehen. Eine Ausnahme bilden akute Erkrankungen, infolge derer ein Hörverlust eintreten kann, der sich nach dem Abklingen der akuten Symptome ganz oder teilweise wieder zurückbildet. In den meisten Fällen verschlimmern sich die Symptome jedoch mit den Jahren. Dies gilt vor allem dann, wenn auf das Tragen eines Hörgerätes verzichtet wird. Der Grund: Durch das Hörgerät bekommt das Ohr konstant Klang-Impulse aus der Umgebung. Bleiben die Impulse aus, vermindert sich das Hörvermögen weiter. Lassen Sie es soweit nicht kommen und lassen Sie sich von uns individuell beraten.

Das ist zum Glück nicht der Fall. Im Gegenteil, es ist sogar gut bei Schwerhörigkeit möglichst früh ein Hörgerät zu bekommen. Leidet man unter Schwerhörigkeit und trägt kein Hörgerät, bildet sich der Hörnerv, ähnlich wie ein nicht genutzter Muskel, langsam zurück. Zusätzlich kann das Gehirn langfristig verlernen, Geräusche und Wörter richtig einzusortieren. Bekommt man erst dann ein Hörgerät, muss das Gehirn zunächst die Verarbeitung der Höreindrücke wieder lernen.

Durch die vermehrte Reizaufnahme und -weiterleitung des Hörsystems kann es sein, dass der Tinnitus nicht mehr so stark wahrgenommen wird. Moderne Hörsysteme sind außerdem häufig mit einem sogenannten „Tinnitus Noiser“ ausgestattet. Dieser erzeugt angenehme Klänge, die vom Tinnitus ablenken.

Das beste Training ist die tägliche Benutzung des Hörsystems für mindestens 6 Stunden. Die meisten Hörsysteme werden ganztägig getragen. Die dadurch wieder empfangenen natürlichen Geräusche Ihrer Umgebung gelangen über die Hörbahnen zum Gehirn und müssen dort verarbeitet und gefiltert werden. Unwichtige Geräusche werden bald ausgeblendet, wichtige Geräusche in der Wahrnehmung hervorgehoben. Auch das Verstehen von Stimmen, gerade auch in geräuschvoller Umgebung, wird sich so wieder verbessern, auf natürlichem Weg und “ganz nebenbei”.
Möchten Sie diesen Vorgang zusätzlich unterstützen so empfehlen wir Ihnen ein spezielles Hörtraining. So können Sie z. B. zuhause am Computer spezielle Hör-Lektionen durchlaufen und das Richtungshören oder das Hören unter schwierigen Bedingungen üben.

Hörgeräte schaden nicht den Ohren. Tragen Sie ihr Hörgerät von morgens bis abends. Konsequenter Gebrauch ist wichtig.

Wartung

Die häufigsten Defekte sind: das Hörgerät erzeugt keinen Ton mehr, es ist nicht laut genug, klingt verzerrt, pfeift oder produziert ein Feedback.

Ist das Hörgerät defekt und sind weitergehende Reparaturarbeiten notwendig, erstatten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten die Kosten. Geht z. B. das Mikrofon kaputt, werden die dafür aufzuwendenden Reparaturkosten auf die Wartungspauschale der Krankenkasse umgelegt.
Bei zuzahlungsfreien Basis-Hörgeräten sind alle notwendigen Reparaturen mit der Pauschale der Krankenkasse abgedeckt. Sind Sie Träger eines zuzahlungspflichtigen Hörgerätes mit einer Vielzahl an Zusatzfunktionen, übernimmt die Krankenkasse einen Festbetrag. Zusätzliche Kosten, die aufgrund der höherwertigeren Bauteile entstehen, müssen Sie selbst übernehmen. Zudem müssen Sie einen Anteil der Kosten übernehmen, wenn bei zuzahlungspflichtigen Hörsystemen Verbrauchsmaterialien ausgetauscht werden.
Um einem Defekt Ihrer Hörgeräte vorzubeugen, muss Ihr Hörsystem immer wieder gewartet werden. Die regelmäßige Überprüfung von zuzahlungsfreien Hörgeräten fällt unter die Wartungspauschale.

Ein Hörgerät überträgt Schall in den Gehörgang. Wird dieser Schall durch eine Blockade aufgehalten, wird er in das Hörgerät zurückgeworfen und verursacht ein pfeifendes Geräusch. Wenn sich Ohrenschmalz ansammelt, kann dies zu einem solchen Verschluss Ihres Gehörgangs führen.

Vierteljährlich sollten Sie zu einem Service-Check Ihres Hörgeräts zu uns kommen. So können wir Ihr Gerät regelmäßig warten und kontrollieren. Dazu zählt auch eine professionelle Reinigung Ihrer Hörhilfe, um die Garantie aufrecht erhalten zu können. Einmal im Jahr wird ein Hörtest zur Kontrolle der Hörschwelle durchgeführt. Bei Änderungen können wir Ihre Geräte direkt neu an Ihr Gehör anpassen.

Die Haltbarkeit einer Batterie im Hörgerät ist von verschiedenen Faktoren abhängig, so z.B. von der Größe bzw. der Kapazität der Batterie, die in Ihrem Hörgerät verbaut ist, wie lange das Hörgerät getragen wird, wie viele Rechenoperationen die Hörgerätetechnik erledigen muss und der Frage, ob die Hörgeräte bei Nichtgebrauch ordnungsgemäß ausgeschaltet werden. Bei regelmäßigem Gebrauch der Hörgeräte und ordnungsgemäßer Handhabung halten die Batterien meist zwischen 3 und 20 Tagen.

Wie oft Sie die Batterien in Ihrem Hörgerät wechseln müssen, hängt von der Größe der Batterie, der Leistung Ihres Hörgeräts sowie Ihrer individuellen Nutzung des Geräts ab. Beim täglichen Tragen können die Batterien je nach Modell von zwischen 3 und 5 Tagen bis hin zu 3 Wochen halten.

Egal welches Hörgerät Sie haben, wir haben die passenden Batterien!

Durch einen regelmäßigen Wechsel des Filters verbessern Sie gleichzeitig sowohl den Klang, als auch die Sprachverständlichkeit mit Ihren Hörgeräten. Sie sollten den Cerumenfilter regelmäßig wechseln. Ein guter Wechselrhythmus ist alle 4 bis 6 Wochen.

Die empfindlichen und teuren Hörgeräte niemals lose in die Handtasche mit sich tragen. Sie können schlicht und ergreifen kaputtgehen oder beim Herausnehmen anderer Sachen mit herausfallen. Sie bekommen die Hörgeräte in einer Box vom Hersteller überreicht. In diesen Boxen sind Ihre Hörgeräte am allerbesten aufgehoben. Sie sind staubdicht, das Innere ist gepolstert und sie schließen ordentlich. Verwenden Sie zum Transport Ihrer Hörgeräte ausschließlich diese Boxen.

Reinigung

Schweiß und Cerumen (Ohrenschmalz) können Hörgeräte schnell verschmutzen. Dabei gilt: Je stärker die Cerumen- und Schweißbildung ausgeprägt ist, desto häufiger sollten Sie Ihr Gerät reinigen. Am besten ist es jedoch, Sie gewöhnen es sich an, Ihre Hörhilfe täglich auf sichtbare Verunreinigungen zu überprüfen und zu säubern. Nehmen Sie diesen Vorgang in Ihre tägliche Routine auf.

Geeignete Materialien, um die sensiblen Hörhilfen von Verschmutzungen zu befreien, sind z. B. staubfreie, weiche Tücher oder spezielle Reinigungstücher, die Sie auch bei uns erhalten. HdO- (Hinter-dem-Ohr) Geräten sind weniger empfindlich als IdO- (In-dem-Ohr) Geräte.

IdO- (In-dem-Ohr) Geräte sind einer stärkeren Belastung von Körperflüssigkeiten (Ohrenschmalz und Schweiß) ausgesetzt und müssen daher in der Regel öfter gesäubert werden als HdO- (Hinter-dem-Ohr) Geräte. Bei der Reinigung der winzigen Hightech-Systeme sollten Sie behutsam vorgehen, um die darin verborgene Mikroelektronik nicht zu beschädigen. Die Technik darf keinesfalls direkt mit Wasser in Berührung kommen. Geeignete Materialien, um die sensiblen Hörhilfen von Verschmutzungen zu befreien, sind z. B. staubfreie, weiche Tücher oder spezielle Reinigungstücher, die Sie auch bei uns käuflich erwerben können.

HdO- (Hinter-dem-Ohr) Geräte sind weniger empfindlich als IdO- (In-dem-Ohr) Geräte. Ihr Gehäuse kann einfach mit einem staubfreien Tuch abgerieben werden. Zusätzlich dazu ist bei dieser Hörgeräteform eine regelmäßige Reinigung der Ohrpassstücke (Otoplastiken) und Schirmchen (Domes) nötig. Um die zu säubern, trennen Sie diese zunächst vom Hörer und wischen sie dann mit geeignetem Desinfektionsmittel ab. Für hartnäckigere Verunreinigungen gibt es spezielle Reinigungsstäbchen. Alle Reinigungsmaterialien können Sie auch bei uns käuflich erwerben.

Zur sachgemäßen Trocknung von Hörsystemen gibt es spezielle Trockenboxen, Trockenetuis oder Trockenbecher, die sie auch bei uns erhalten. Es sind kleine Behälter, die den Mini-Computern über Nacht die angesammelte Feuchtigkeit entziehen. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, Ihre Hörhilfen mit offenem Batteriefach (das ist wichtig, damit auch dies getrocknet werden kann) hineinzulegen und einen kleinen Knopf zu drücken. Klima und Dauer der Trocknung werden dann automatisch reguliert.

Das durch die Luftfeuchtigkeit entstehende Kondenswasser sammelt sich jeden Tag in Ihren Hörhilfen. Um unnötige Schäden zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, Hörgeräte täglich zu entfeuchten. Einfach über Nacht ins Trockengerät legen und am nächsten Morgen gut getrocknet wieder einsetzen. Achten Sie dabei stets darauf, das Fach für die Batterien zu öffnen und wählen Sie als Standort für die Trockenbox einen Raum mit eher trockenem Klima. Badezimmer und Küche sind aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ungeeignet. Auch das Schlafzimmer kann wegen der beim Atmen freigesetzten Feuchtigkeit bedenklich sein. Gut geeignet sind z. B. Arbeitszimmer.

Hörakustiker

Hörakustiker, Hörgeräteakustiker bzw. Hörsystemakustiker ist die Berufsbezeichnung für einen Handwerker, der Hörgeräte individuell anpasst und wartet. Hörakustiker führen u. a. Hörtests durch, beraten Kunden bei der Auswahl von Hörhilfen, stellen Otoplastiken (Ohrpassstücke) her und nehmen die fachgerechte, individuelle Anpassung von Hörsystemen vor.

Ein Hörgeräteakustiker, Hörakustiker oder Audiologe hilft Menschen, die von einer Hörminderung betroffen sind. Hierzu berät und betreut er Menschen mit Hörverlust und sorgt für die individuell richtige Anpassung von Hörhilfen. Auch die professionelle Wartung der Geräte gehört zu den Aufgaben eines Hörgeräteakustikers.

Hörakustiker ist ein nach der Handwerksordnung anerkannter Ausbildungsberuf. Die duale Ausbildung beträgt 3 Jahre.

Hörgeräteakustikermeister planen und koordinieren die Arbeitsprozesse bei der Versorgung hörbeeinträchtigter Menschen mit Hörhilfen und arbeiten auch selbst praktisch mit. Sie stellen die Qualität und Vermarktung der Produkte sicher, bilden Auszubildende aus und betreuen Kunden, Mitarbeiter sowie Lieferanten.

Unsere Standorte

Helfer Hörsysteme Jacobsgasse 17 04808 Wurzen
Zentrale Wurzen

Jacobsgasse 17 •
04808 Wurzen

Telefon: 03425-852286

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 9-18 Uhr
Sa. 9-12 Uhr

Helfer Hörsysteme Badergraben 12 04808 Wurzen
Filiale Wurzen

Badergraben 12 •
04808 Wurzen

Telefon: 03425-8530414

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 8.30-13 Uhr
Mo./Di. 14-18 Uhr
Do. 13.30-16 Uhr

Helfer Hörsysteme am Markt 5 in 04683 Naunhof, die Ansicht vom Markt und von der Rückseite
Filiale Naunhof

Markt 5 •
04683 Naunhof

Telefon: 034293-558757

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 9-13 Uhr
Mo./Di./Do. 14-18 Uhr

Das Hörgerätefachgeschäft von Helfer Hörsysteme Breitstr. / Ecke Schulgasse • 04539 Groitzsch
Filiale Groitzsch

Breitstr. / Ecke Schulgasse •
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